Schmerz nach Gürtelrose (Zoster)
von Dr. Carsten Schröter Inhalt:
▼Gürtelrose –
Einleitung
Gürtelrose - Einleitung
Gleichbedeutend wird statt Gürtelrose auch von „Zoster“
oder „Herpes Zoster“ gesprochen. Der Erreger, der
zum Auftreten der Gürtelrose führt, ist ein Virus, das Varizella-Zoster-Virus
(VZV). Es ist auch Ursache der Windpocken. Nach im Kindesalter oder auch später
durchgemachter Windpockenerkrankung überleben Viren in Nervenzellkörpern nahe
dem Rückenmark. Die zugehörigen Nervenfasern tragen Informationen von der Haut
zum zentralen Nervensystem, also Rückenmark und Gehirn, z.B. Berührung und
Schmerz betreffend.
In Phasen verminderter Körperabwehr, z.B. bei
oder nach ausgeprägtem psychischem Stress, unter Chemotherapie, bei Diabetes
mellitus, bei HIV-positiven Personen, bei Krebserkrankungen können die ruhenden
Viren erneut aktiv werden. Sie werden durch die Nervenfasern bis zur Haut
transportiert und führen dort zur Entzündung.
Warum heißt die Erkrankung Gürtelrose?
Die Zellkörper der sensiblen Nervenfasern liegen
in Haufen zusammen, in den so genannten Spinalganglien, einer Verdickung des
Spinalnerven. In einem Spinalganglion sind jeweils die Zellkörper der
Nervenfasern einer Nervenwurzel versammelt. Die Nervenwurzel wiederum versorgt
streifenförmige Hautareale an Armen, Beinen und Rumpf. Entsprechend kommt es
durch die Aktivierung der Viren in einem Spinalganglion zu einer Entzündung des
zugehörigen streifenförmigen Hautareals. Die Hautstreifen bilden Halbkreise um
den Brustkorb und den Bauch, entsprechend sieht der Streifen wie ein halber Gürtel
aus. Im Bereich der Arme und Beine sind die Streifen längs angeordnet. Im
Gesichtsbereich sind die Bläschen entweder an einer Seite der Stirn (manchmal
mit Einbeziehung eines Auges), der Wange oder der Unterkieferregion angeordnet.
Hier orientieren sie sich an den Versorgungsbereichen der drei Äste des
Drillingsnerv (Nervus trigeminus).
Die Entzündung führt zu den typischen kleinen
Bläschen und der umgebenden Hautrötung. Sehr ausgeprägt können Schmerzen
schon vor den Bläschen auftreten. Oft bemerken Patienten als erstes eine Überempfindlichkeit
des erkrankten Hautgebietes. Einfaches Berühren, zum Beispiel durch die
Kleidung, wird als schmerzhaft empfunden. Dann treten heftige brennende
Dauerschmerzen auf. Die Bläschen selbst halten etwa 1 bis 2 Wochen an und
heilen dann ab. Insgesamt ist der Krankheitsprozess meist auf 2 bis 4 Wochen
begrenzt.
Der Gesichtsbereich ist in etwa 13% der Fälle
betroffen, Haut am Brustkorb in über 50%. Die akute Gürtelrose ist keineswegs
selten, etwa 30% der Menschen in Deutschland erkranken im Laufe ihres Lebens.
Typischerweise ist es eine Erkrankung des höheren Lebensalter, aber auch jüngere
Menschen können betroffen sein.
Gürtelrose – Therapie der akuten
Erkrankung
Ziele der Behandlung sind eine
Beschleunigung der Rückbildung der Hautveränderungen und Begrenzung der
Schwere der Symptomatik, insbesondere Minderung der Dauer und Schwere der akuten
Schmerzen. Weiter sollen weitere Komplikationen wie auch der anhaltende Schmerz
nach der Gürtelrose vermindert werden. Bei jungen Personen ohne Hinweis auf
eine Schwäche des Immunsystems und mit mildem Verlauf der Gürtelrose genügen lokale
Maßnahmen wie Kühlung, Zinkpaste und Gabe von Schmerzmitteln. Bei älteren
Personen, Personen mit Einschränkungen des Immunsystems und schwerem Verlauf
der Infektionskrankheit sind darüber hinaus jedoch weitere Maßnahmen
notwendig. Sollen Substanzen eingesetzt werden,
die die Produktion der Viren hemmen und dadurch die Körperabwehr (das
Immunsystem) unterstützen bei der Bekämpfung, sogenannten Virustatika,
so muss das möglichst rasch erfolgen. Die gebräuchlichsten Medikamente
sind in dieser Indikation Aciclovir (z.B. Zovirax®), Valaciclovir (z.B.
Valtrex®), Famciclovir (z.B. Famvir®). Bei jüngeren und weniger schwer
betroffenen Personen können „übliche“ Schmerzmittel ausreichen, bei
schwerer betroffenen Personen müssen auch Opiate eingesetzt werden. In der Vorstellung durch eine
Minderung der Entzündungsprozesse eine Minderung der Häufigkeit chronischer
Schmerzen zu erreichen, wurden auch Kortisonpräparate eingesetzt. Überzeugende
Hinweise, dass dies Vorgehen effektiv ist, liegen bislang aber nicht vor. Der
Sympathikus
ist ein Teil des vegetativen Nervensystems. Er ist der Zügel, der uns „für
den Kampf“ aktiviert, der Blutdruck steigt, die
Herzfrequenz
nimmt zu, die Atmung wird schneller. Er ist Gegenspieler des Vagus, der uns für
die Ruhesituation bereit macht. Der Sympathikus hat aber zudem auch eine
Bedeutung für die Entstehung akuter und chronischer Schmerzen. Deshalb werden
von vielen Schmerztherapeuten Blockaden von Sympathikusstrukturen durchgeführt.
Die Sympathikusblockaden oder die ganglionäre lokale Opioidanalgesie
(GLOA) können in der Behandlung des akuten Schmerzes der Gürtelrose und
auch zur Minderung des Risikos eines anhaltenden Schmerzes eingesetzt werden.
Wegen möglicher Komplikationen muss die Indikation aber sehr streng gestellt
werden.
Schmerz nach Gürtelrose - Einleitung
Die
Schmerzen einer Gürtelrose können in 12 bis 30% auch noch nach Abheilen der
Hauterscheinungen fortbestehen. Wenn dies länger als 3 bis 6 Monate vorliegt,
ist von der so genannten postzosterischen Neuralgie (PZN) zu sprechen. 2 bis 5%
der Patienten leiden noch nach einem Jahr unter den Schmerzen. Das heißt aber
auch, bei 95 bis 98% der Patienten sind die Schmerzen spätestens nach einem
Jahr verschwunden. Frauen sind im Verhältnis von 3 : 2 im Vergleich zu Männern
etwas häufiger betroffen. Die Gefahr anhaltender Schmerzen nach Gürtelrose ist um so größer,
je schwerer der Verlauf war und um so älter der Patient ist. Die Beschwerden werden als brennender, oft sehr intensiver Dauerschmerz angegeben, selten wird ein kurzer einschießender Schmerz berichtet. Leichte Berührung, die aufliegende Kleidung reicht dafür schon aus, wird als heftiger Schmerz empfunden. Schmerz nach Gürtelrose – Entstehung und Schmerzchronifizierung
Die
Schädigung der betroffenen Nervenfasern führen zu
einer Sensibilisierung und Überempfindlichkeit. Durch den anhaltenden Einstrom
von Impulsen von schmerzleitenden Nervenfasern werden die Nervenzellen im Rückenmark
sensibilisiert und übererregbar. Sie können sogar spontanaktiv werden. Das
bedeutet, auch wenn die eigentliche Ursache der Schmerzen längst abgeklungen
ist, kann durch die weiter aktiven Nervenzellen im Rückenmark dem Gehirn
gemeldet werden, dass Schmerz nach Gürtelrose weiterhin besteht. Der Schmerzprozess hat sich
also verselbständigt.
Angriffspunkte für die medikamentöse Therapie
chronischer Schmerzen bestehen demnach im Bereich des Gehirns und Rückenmarks,
begrenzt aber auch im Bereich der Schmerzentstehung. Schmerz nach Gürtelrose – Therapie
Schmerzmedikamente (Analgetika)
Die üblichen Schmerzmedikamente
wie
Acetylsalicylsäure
(ASS), Paracetamol, Diclofenac, Ibuprofen, Metamizol (Novaminsulfon), Naproxen sind in der Regel nicht ausreichend. Zudem ist bei
regelmäßiger Einnahme die Gefahr insbesondere von Magenschleimhautentzündungen
und Magenblutungen gegeben.
Opioide stellen eine Therapiemöglichkeit dar. Sie haben eine
begrenzte Wirksamkeit in der Behandlung der Schmerzen nach Gürtelrose. Dabei
ist aber zu Beginn der Therapie die Wirksamkeit zu überprüfen, zum
Beispiel durch ein Schmerztagebuch. Grundsätzlich sind langwirksame Präparate
vorzuziehen, da dadurch das Missbrauchspotential deutlich vermindert werden
kann.
In neuerer Zeit wird in der Presse immer wieder der Ruf nach
Cannabis
als Schmerzmittel laut. Der Pflanzenextrakt von Cannabis enthält eine Vielzahl
von Wirkstoffen, unter anderen Marihuana. Die schmerzlindernde
Wirkung wird vor allem Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) zugeschrieben, eine
Substanz, die in den USA als Marinol® im Einsatz ist. In Deutschland ist die
Substanz nicht zugelassen, darf lauf Gerichtsurteil in begründeten Einzelfällen
aber eingesetzt werden. Bislang wird mit THC
Übelkeit und
Appetitlosigkeit bei Tumorpatienten unter Chemotherapie behandelt, auch wird die
Minderung der erhöhten Muskelspannung (Spastik) bei Patienten mit Querschnittslähmungen
und die Schmerzlinderung besonders bei neuropathischem Schmerz angestrebt. Das
Medikament hat eine geringe therapeutische
Breite. Das heißt, der Spielraum von der Dosis, die wirksam ist bis zu der
Dosis, die zu Nebenwirkungen führt, ist gering. Bei den
Nebenwirkungen
handelt es sich um
Müdigkeit, Verwirrtheit, Schwindel, Störung der
Zielbewegungen (Ataxie), allgemeine Schwäche und euphorisierende Wirkung. Da
die Schmerztherapie durch THC höhere Dosierungen erfordert, sind hier
gravierende Nebenwirkungen häufig. Der Einsatz von THC wird somit auch wenn es
eines Tages in Deutschland zugelassen sein sollte wahrscheinlich sehr eingeschränkt
bleiben. Schmerz nach Gürtelrose - Antidepressiva
Der Einsatz von Medikamenten, die bei Depressionen eingesetzt
werden, so genannten
Antidepressiva (z.B. Amitriptylin, Nortriptylin,
Desipramin) führt oft zu Missverständnissen. Es geht beim Einsatz dieser
Substanzgruppe in der Schmerztherapie in der Regel nicht um die Behandlung einer
depressiven Störung, sondern direkt um die Schmerzbehandlung. Als Mechanismus
wird eine Aktivierung schmerzhemmender absteigender Nervenbahnsysteme im Rückenmark
angenommen. Der Effekt setzt verzögert ein, eine kontinuierliche Einnahme des
Medikaments ist notwendig. Er beginnt nach 7 bis 10 Tagen, manchmal auch schon
in den ersten Tagen. Die Dosierung ist geringer, als die zur Behandlung einer
Depression
notwendige.
Als Nebenwirkungen werden oft Mundtrockenheit und in den
ersten drei bis vier Tagen Müdigkeit angegeben. Letzteres lässt sich nutzen
bei
Schlafstörungen,
indem es zur Nacht hin verordnet wird. Bei Patienten mit grünem Star und
bestimmten
Herzerkrankungen
können sie nicht eingesetzt werden, bei Patienten mit Vergrößerung der
Vorsteherdrüse (Prostata) können Sie zu Harnverhalt führen. Da die benötigten
Dosierungen aber in der Regel gering sind, sind die Nebenwirkungen oft kein
Problem. Abhängig machen Antidepressiva nicht. In Studien wurde eine im
Durchschnitt 60%ige und zum Teil noch bessere Schmerzminderung gezeigt. Sie sind
somit sehr effektiv und werden als Medikamentengruppe der ersten Wahl in dieser
Indikation angesehen.
Die
neueren Antidepressiva, wie die sogenannten Serotonin-Wiederaufnahmehemmer,
sind noch nicht ausreichend untersucht, um gesicherte Aussagen über ihre Fähigkeiten
der Schmerzminderung zu machen. Schmerz nach Gürtelrose - Antiepileptika
Einige Medikamente, die gegen epileptische Anfälle
eingesetzt werden, sind zudem wirksam gegen Schmerzen, an deren Entstehung das
Nervensystem ursächlich mit beteiligt ist, so genannte neuropathische
Schmerzen. Hierzu gehört auch der Schmerz nach Gürtelrose. Zur Anwendung
kommen Gabapentin (z.B. Neurontin®) und Carbamazepin (z.B.
Tegretal®, Timonil®), vor der Zulassung in dieser Indikation steht
Oxcarbazepin
(z.B. Trileptal®). Insbesondere einschießende Schmerzen stellen eine gute
Indikation dar.
Schmerz nach Gürtelrose -
Sympathikus-Blockaden oder Opioid-Injektion an den
sympathischen Grenzstrang (GLOA)
Wie oben bei der Behandlung der akuten Schmerzen einer
Gürtelrose beschrieben, kann die lokale Blockade von Nervenbahnen des
Sympathikus zu einer anhaltenden Schmerzlinderung führen. Schmerz nach Gürtelrose - NMDA-Antagonisten
Diese Gruppe von Substanzen setzt an einer bestimmten Überträgersubstanz
der schmerzleitenden Nervenbahnen an, die auch an der Chronifizierung der
Schmerzen beteiligt ist. Möglicherweise lässt sich durch den Einsatz dieser
Medikamente das Rad der Chronifizierung sogar rückwärts drehen. Hierzu gehört
zum Beispiel Amantadin (PK-Merz®). Über die Bedeutung dieser
Medikamente ist eine abschließende Beurteilung zum jetzigen Zeitpunkt aber
nicht möglich.
Schmerz nach Gürtelrose -
Lokale Anwendungen
Lokalanästhetika (lokal wirksame Betäubungsmittel) können
nicht nur durch Injektion angewendet sondern auch auf die Haut aufgebracht
werden. Wegen der guten Verträglichkeit kann ein Therapieversuch auch beim
Schmerz nach Gürtelrose durchgeführt werden. Allerdings ist die Wirksamkeit meist
nur sehr begrenzt. Eingesetzt wird in dieser Indikation Lidocain.
Eine weitere Substanz, die lokal eingesetzt werden kann, ist
Capsaicin-Salbe.
Capsaicin macht die Schärfe beim Chilipfeffer aus. Diese Substanz auf die Haut
gebracht führt zur Ausschüttung von Substanz P, einer wichtigen Überträgersubstanz
in den Schmerzbahnen. Die Wiederaufnahme und damit auch Bereitstellung für eine
erneute Ausschüttung der Substanz P wird vermindert. Es erzeugt zunächst ein
brennendes schmerzhaftes Hitzegefühl, dann nach mehrfacher Anwendung eine
Linderung der Schmerzsymptomatik. Selbstverständlich muss die Haut für die
Anwendung intakt sein. Auf Bläschen oder gar Wunden darf Capsaicin nicht
aufgetragen werden. Capsaicin wird in 0,075%iger Lösung in Salbenform drei- bis
viermal täglich auf die Haut gebracht.
Eine andere lokale Anwendung, wenn auch nicht medikamentös,
stellt das TENS-Verfahren dar. Hierbei handelt es sich um die
Transkutane
elektrische Nervenstimulation.
Durch die lokale Stromanwendung
werden die Nervenbahnen aktiviert, die die Information für die normale Berührung
weiterleiten. Durch den Einstrom dieser Impulse wird quasi das Tor (Gate) für
die Schmerzimpulse geschlossen. Die Impulse für Berührung und für Schmerz
konkurrieren gewissermaßen. Ein ähnliches Verfahren machen wir uns im Alltag
zunutze. Stoßen wir uns heftig, reiben wir die Hautregion. Die normalen Berührungsimpulse
überdecken die Schmerzimpulse. Sie mindern den Einstrom der Schmerzimpulse auf
Rückenmarksebene. TENS basiert also auf der heute noch modifiziert gültigen
Gate-control-Theorie von Melzack und Wall aus dem Jahre 1965.
Das kleine Gerät hat die Größe einer Zigarettenschachtel.
Die Elektroden werden auf die Haut aufgeklebt. Die
Impulse sollen angenehm sein, keinesfalls schmerzhaft. Auch
sollen sie auf die überempfindliche Hautregion nicht angebracht werden, sondern
daneben. Das Verfahren ist gut verträglich. Es soll aber nicht ständig,
sondern immer nur für 20 – 30 Minuten mehrfach am Tag eingesetzt werden.
Hintergrund ist die sogenannte Toleranzentwicklung. Bei kontinuierlicher oder
sehr häufiger Anwendung wird der Effekt der TENS im Verlauf geringer oder
verschwindet bei einem Teil der Patienten.
Schmerz nach Gürtelrose -
Psychologische
Schmerztherapie
Auch die verschiedenen Verfahren der psychologischen
Schmerztherapie stellen ergänzend eine effektive Therapiemöglichkeit dar.
Hierzu zählen zum Beispiel.
Weitere
Angaben zur psychologischen Schmerztherapie finden Sie in dem entsprechenden
Kapitel der 1. Bad Sooden-Allendorfer Schmerzwoche. (www.schmerzwoche-in-bad-sooden-allendorf.de/2003).
Schmerz nach Gürtelrose -
Akupunktur
Wir führen gelegentlich auch Akupunktur beim Schmerz
nach Zoster durch, der Effekt wurde bislang aber nicht durch Studien belegt.
Vor allem in ländlichen Bereichen wird der Schmerz nach Gürtelrose oft
noch „besprochen“. Durch das „Besprechen“ sollte eine effektive
Therapie aber nicht verzögert werden.
Schmerz nach Gürtelrose -
Abschließende
Bemerkungen
Die genannten Behandlungsformen können auch miteinander
kombiniert eingesetzt werden. So kann beispielsweise das Antidepressivum gut mit
einem Opioid eingesetzt werden, ergänzt durch psychologische Schmerztherapie
und eventuell die lokale Capsaicin-Salbe.
Stellt der Schmerz nach Gürtelrose ein gravierendes
Gesundheitsproblem dar und lässt er sich nicht durch die ambulante Behandlung
ausreichend bessern, ist eine stationäre Rehabilitation zu empfehlen. In diesem
Rahmen können die Optimierung der medikamentösen Schmerzbehandlung und vor
allem auch das Entspannungstechniken, Stress- und Schmerzbewältigungsstrategien
erlernt werden. Als Kostenträger kommen bei Patienten, die im Arbeitsleben stehen, die Rentenversicherungsträger und bei den übrigen Patienten die Krankenkassen in Frage.
Die
Ausführungen wurden nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft erstellt.
Sollten Ihnen Fehler oder Unklarheiten auffallen, bitten wir sie um
Mitteilung. Auch Anregungen werden gerne aufgenommen. Regelmäßige Überarbeitungen
und Ergänzungen sind vorgesehen.
Chefarzt
der Neurologischen Abteilung der Klinik Hoher Meissner
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